Aus dem Leben des Björn

Schlaflos in Bremen, diesmal ohne Fahrrad

January 8th, 2010  |  Published in Aus dem Leben des Björn, Finnland

Wieder mitten in der Nacht, wieder in Bremen, Flughafen.

Alles schläft, einsam wacht. Dieses mal ohne Fahrrad und nur mit meinem Trolly im Handgepäck.

Es ist Anfang Januar, das neue Jahr 2010 hat begonnen, und die vergangen Monate sind – sorry – wie im Flug vergangen.

Ich habe den ersten Teil meines Finland-Abenteuers hinter mir, und starte nun in die zweite Staffel. Die Akteure werden sich verändern, der Spaß bleibt aber sicher.

Bevor ich aber die kommenden Ziele für 2010 ankündige, hier ein kurzer Rückblick über die vergangenen Monate:

Wohnung

Ich wohne im einem Studentenwohnheim, mittig zwischen Innenstadt und Campus gelegen. Wir nennen es Etappi, aber “Insel” beschreibt es aus meiner Sicht besser: neben einer Minderheit finnischer Studenten wohnten hier rund 30 Erasmus-Studenten, die BWL, Physiotherapie oder Tourismus studieren (wenn dafür Zeit bleibt). Von Türkei bis Niederlande, Spanien, Frankreich bis Polen und Russland sind die meisten Nationalitäten vertreten und dank einer sehr dämlichen Zimmerzuteilung fein säuberlich nach Nationalitäten getrennt in 2er-WGs untergebracht.

Wesentlicher Punkt um also andere Nationalitäten kennenzulernen, war somit der Unicampus oder der 6. Stock: auf dem Party-Floor mit 8 einzelnen Zimmern und geteilter Küche wurde des öfteren der Kälte und Tristesse getrotzt und der kulturelle Austausch gefördert.

Menschen

Ich selbst habe gleich in zweierlei Hinsicht Glück gehabt: quasi als Ausnahme der Regel ist mein Mitbewohner kein Deutscher, sondern Spanier. Und meine Studienkollegen nicht die anderen Erasmus-Leute, sondern echte finnische Studenten (und noch einige Chinesen).

Nachdem ich also nach kurzer Zeit den Finnisch-Kurs abgebrochen hatte, konnte ich in den letzten Monaten mein Spanisch wieder auffrischen, die Qualitäten des englischsprachigen Studienprogramms mit den Finnen auskosten und zusätzlich noch einige Einblicke in die chinesische Kultur gewinnen.

Naja, und einige Parties im Studentenwohnheim gabs natürlich auch. Neben der Anpassung an einige spanische Lebensweisen (spätes Abendessen, Wein und Cola als Mixgetränk) kam natürlich auch der regelmäßige Besuch der Sauna direkt im Haus nicht zu kurz. Grundsätzlich ist es eine sehr intensive Erfahrung, quasi 24h von all diesen Studenten im Wohnheim umgeben zu sein, deren kulturelle Durchmischung für manche Überraschung gut ist.

Studium

Natürlich kam auch das Studium selbst nicht zu kurz: In dieser Hinsicht bin ich sehr froh, mit den BWL-lastigen Inhalten noch einmal eine neue Richtung einzuschlagen, und freue mich über die gruppenorientierte und selbstständige Arbeitsweise. Neben Marketing-Inhalten und einer Sensibilisierung für Kulturelle Unterschiede war vor allem die Bearbeitung von sog. Case Studies, d.h. Unternehmensfallstudien eine gute Erfahrung, da hier in realitätsnahmen Umfeld Wissen angewandt und ausgebaut werden kann.

Reisen

Da Pori als Standort selbst recht wenig zu bieten hat (Bäume soweit das Auge reicht, 2 Diskotheken, 1 Marktplatz), konnten wir die letzten Monate umso mehr für Reisen nutzen. Dank Ryanair Sonderaktionen (1 Million Flüge für je 1 Euro, etc.) und den Schiffsrouten auf der Ostsee verbrachten wir einige Wochenenden in Stockholm, Riga, Tallinn und Helsinki. Diese Reiseerfahrungen haben in mir (neben den Kontakten im Alltag) das Selbstverständis als European Citizen geweckt und eine noch immer anhaltende Reiselust entflammt.

Wetter

Auch wenn dank der vergangenen Wochen Winter und Schnee in Deutschland auch wieder einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben, möchte ich natürlich diesen Punkt in der Finnland-Erfahrung nicht aussparen: Ja, es ist kalt. Aber egal, das Fahrrad fährt trotzdem. Und mit Schals, Mützen und vielen Kleidungsschichten lassen sich auch -20° aushalten.

Wichtiger zu erwähnen ist eher der Umstand, dass inzwischen die Tage immer kürzer geworden sind, d.h. teils nur zwischen (gefühlt) 12 Uhr Mittags und 3 Uhr am Nachmittag etwas Sonnenstrahlen einzufangen sind. Aber mit Vitamin-D-Tabletten, Bewegung und fröhlichen Mitbewohnern lässt sich darüber gut hinwegsehen.

2. Staffel

Wenn ich nun ab morgen wieder in Finnland bin, wird sich einiges verändern: Die meisten Erasmus-Studenten kommen nicht wieder, da ihr Auslandssemester vorbei ist, lediglich die Spanische Familie (rund 10 Studentinnen und Studenten) kommt zurück für eine Fortsetzung. Mit insgesamt 7 neuen Erasmus-People wird die Neubesetzung ebenfalls anders.

Und sogar an der Location gibt es Änderungen: der 5. und 6. Stock des Wohnheims werden renoviert, und die 8er WGs machen 2er Wohnungen platz, sodass in Zukunft kein zentraler Treffpunkt (und Ort zum Feiern und Lärm machen) in Etappi mehr besteht.

Da mit dem ersten Semester auch das Sonder-Kurs-Programm für die Erasmus-Leute vorbei ist, werden einige meiner Mitbewohner demnächst in unseren Studiengang wechseln, sodass sich dort neue Erfahrungen ergeben werden.

Und während ich mein Spanisch-Sprechen natürlich aufrecht halten will, werde ich auch versuchen, noch ein bisschen mehr in Kontakt mit der Chinese Connection zu bleiben. Denn ein paar Freunde in Shanghai können ja auch nicht schaden, wenn mich das Asien-Fieber packt.

Zukunft

Ein wesentlicher Teil meines Tages in den kommenden Monaten wird aber neben den kulturellen Erfahrungen und Reisen vor allem einem gewidmet sein: der Beendigung meines Studiums durch den sog. Bachelor Report (die Abschlussarbeit) und gleichzeitig der Weiterführung der im 2. Studienjahr entwickelten Software-Lösung. Hierfür habe ich in letzter Zeit viel Energie in Richtung Marktanalyse und Konzeptionierung gesteckt, sodass für die Zukunft eine Selbstständigkeit mit dem Programm in Aussicht steht. Momentan steht hier aber noch mehr auf Papier als in Stein gemeisselt, sodass sich noch vieles ergeben wird. 2010 wird jedoch mein Unternehmer-Jahr, weshalb ich auch eine Bewerbung für Master-Studiengänge zunächst aufgeschoben habe.

Sobald sich die Umstände konkretisieren (und ich mal wieder mitten in der Nacht auf dem Bremer Flughafen gestrandet bin), werde ich den aktuellen Stand hier berichten.

Bis dahin noch einige Lektionen aus den letzten Monaten:

  • Skype ist großartig, um mit Eltern, Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben
  • Europa ist ein Dorf, in 12 Stunden ist man nahezu überall, dank EU und Schengen auch ohne Reisepass und Visum, und mit Ryanair, Zug oder Boot auch oft günstiger als erwartet (niedrige Ansprüche und flexible Zeiteinteilung vorausgesetzt)
  • Ländergrenzen sind vor allem eine mentale Barriere, kulturelle Unterschiede sind nur ein Problem, wenn man ihnen nicht offen gegenübersteht
  • Sprachenlernen im Realkontext mit Muttersprachlern ist super
  • Auslandssemester sind eine großartige Erfahrung

San Francisco – die Unis

May 27th, 2009  |  Published in Aus dem Leben des Björn

Stanford

Ich sitze unter einer Palme, die Vögel zwitschern, die Sonne scheint. Eukalyptus, Hibiskus, Flamingos und alle möglichen exotischen Tiere (und Menschen) füllen das gigantische Gelände, dass vom “Gentleman Farmer” Stanford in eine Universität verwandelt wurde.

“Micro Climate” ist das Stichwort, dass dafür sorgt, dass innerhalb von wenigen Kilometern der Bay Area ein stark anderes Wetter herrscht. Während also die armen San Francisco Touristen frieren, lassen sich die Stanford-Studenten die Sonne auf den Bauch scheinen.

“Man gewöhnt sich an den Gedanken, dass es die nächsten 6 Monate so bleibt” meint mein Gastgeber John, während wir über den Campus laufen. Er ist Dozent für Produktdesign hier in Stanford, und hat nach dem Erlebnis des “Peter Prinzip” innerhalb der Bell Labs seine Fachrichtung gewechselt: So wurde aus dem Computer Scientist ein Produktdesign-Dozent.

Während ich gerade mit VPN-Konfigurationen, Warnhinweisen und anderen Späßen kämpfe, kann ich diesen Schritt absolut nachvollziehen.

Der Blick in sein Büro/Labor bestätigte diese Erfahrung weiter: 

“Es ist irgendwie schade, dass wir bei allen Möglichkeiten des Computers die Wertschätzung für die Handwerkskunst verlieren”. 

Während er mir seine Experimente mit goldenem Schnitt und geometrischen Tricks zeigt, die er mit Laserschnitt und Holzsäge fabriziert hat, wird deutlich, wie überzeugend solch tangible Artefakte die geistige Leistung der Schaffenden dokumentieren. Keines dieser “Spielzeuge” braucht eine Betriebsanleitung, zweitägige Schulung oder Support-Hotline.

Es funktioniert einfach.

Auf dem weiteren Weg über den Campus treffen wir einen Ph.D.-Kandidaten und Kollegen, der gerade Holzschild und Schwert für seinen Sohn bastelt (es ist Sonntag, für so etwas muss die Zeit sein). Wir sprechen über iPhone, Wii und seine Bekanntschaften mit Venture Kapitalisten über die Kinderbetreuungsgruppe seines Sohnes. “Die Kinder von Ihm haben Spielzeug, bei dem ich selbst neidisch werde”. Von den 4 Autos, der Flugzeugsammlung und dem riesigen Haus mal ganz abgesehen.

Kein Wunder, ist doch Stanford der Geburtsort von Silicon Valley, Microsoft und Google. Während der Campus mit neuen Gebäuden von Stiftern immer weiter expandiert, sind natürlich auch die Immobilienpreise immer weiter in die Höhe geklettert. 

Während viele von den IT-Innovationen reich wurden, genießen sicherlich alle das konstant gute Klima im Valley.

Interessanterweise scheint sich die Bevölkerung rund um die Bay recht gleichmäßig verteilt zu haben, sodass auf dem flachen Land rund um das Wasser gebaut wurde. Von den 7 Millionen Bewohnern der Greater Bay Area sind daher nur rund 820 000 Menschen direkt in San Francisco angesiedelt.

Der Rest verteilt sich auf die vielen kleineren Ortschaften rundherum. Stanford sticht dabei aus meiner bisherigen Erfahrung in der Hinsicht heraus, dass es wie eine Art mediterrane Kleinstadt wirkt. Die sandsteinfarbenen Gebäude und das überwiegend grüne Landschaftsbild des weitläufigen Gebiets lassen die Frage aufkommen, ob die Studenten ihre Zeit nur in Vorlesungen und Labors verbringen, oder auch tatsächlich in den Genuss des Klimas kommen.

Heute jedenfalls (am Memorial Day Wochenende) wirkt der Campus wie leergefegt, sodass außer den geparkten Fahrrädern, Golfbuggies und Sonnenschirmen kaum Bewohner dieser Mini-Stadt zu sehen sind.

Ein Grund mehr, die bleibenden Möglichkeiten des Umfelds zu erleben: den Campus noch besser kennen lernen, die ausgiebe Kunstsammlung des Krankenhauses besichtigen. Und die angeblich eleganteste Shopping Mall der USA kennenlernen.

Lektionen: 

1. Gesundheit ist keine Selbstverständlichkeit, und wie viele andere gute Umstände nur in der Retrospektive wirklich wertgeschätzt

2.es gibt tatsächlich echt viele Asiaten in der Bay Area, und auch die kaufen am Memorial Day kräftig bei Burberry, Macy’s und Louis Viton ein.

3. Stanford ist echt ein Ort, an den man sich gewöhnen könnte

 

Berkeley

In aller Früh ging es dann am Dienstag aus dem Bett: Cornflakes, Sachen schnappen, und rund um die Bay nach oben rechts. Berkeley. Dank der guten Pendlerverbindung per Zug und U-Bahn war ich rechtzeitig zur Campus-Tour da, und folge unserer Gruppe quer über das ebenfalls riesige Gelände, das eingebettet in die Stadt Berkeley ist. Ebenfalls elegante Gebäude, viele Grünflächen und eine gute Athmosphäre. Doch “Cal” hat den wesentlichen Unterschied, dass sie als staatliche Uni rund 30.000 Studenten – darunter weniger als 10 Prozent Ausländer – aufweist.

Nach der Campustour hatte ich mich beim Mittagessen in der nahegelegenen Innenstadt mit den Aufnahmekriterien für die Uni auseinandergesetzt: TOEFL, GRE, hoher GPA. Da bleibt noch einiges im Sommer für mich zu tun.

Unbeirrt davon verbrachte ich den Nachmittag und Teile des Abends im Wesentlichen mit einem großen Spaziergang durch Berkeley. Von den kulinarischen und kulturellen Optionen über den weitläufigen Campus bis hin zur Aussicht über die Bay von Oben hat Berkeley bei mir einen noch besseren Gesamteindruck hinterlassen.

Während ich in Stanford oft an den “Bubble”-Effekt* der Jacobs University erinnert wurde, gefällt mir die Einbettung von Berkeley in das heterogene Kleinstadtbild sehr gut.

Im Abendlichen Gespräch mit meinem Host Andrew über Master-Studium, berufliche Perspektiven und mobiler Entwicklung für iPhone und Co bin ich allerdings erneut auf die entscheidende Frage gekommen: Lohnt sich der Master tatsächlich?

Während ich am Nachmittag im Gras auf dem Campus saß, kam mir öfter der Gedanke “Kauf ich” (immerhin rund 18.000 USD pro Jahr), inzwischen bin ich jedoch wieder etwas bedenklich.

Aber noch ist genug Zeit, um diese Entscheidung zu fällen, sodass ich nun weiter zur Google I/O kann und mir in diesem Zuge die Vorzüge von Central SF und der Technik-Community rund um die Bay genauer ansehen kann.

 

* der Bubble-Effekt ist die Idee einer großen Blase, in der sich die jeweilige Uni befindet: Abgeschnitten von äußeren Einflüssen lebt man als Student in einer Art Parallel/Mini vielleicht sogar Scheinwelt.

Frisch aus der Ideenwerkstatt

November 30th, 2007  |  Published in Aus dem Leben des Björn

Ich bin gerade zurück aus Hamburg. Dort hatte ich heute die (bisher) einmalige Chance, Innovation live zu erleben.

Der Verein 20prozent e.V. veranstaltete heute zum ersten Mal die sog. “Ideenwerkstatt”, einen Workshop in dem sich eine Gruppe von Menschen trifft, die bereit sind den Schritt zu tun – in die Selbstständigkeit.

Fangen wir also hier mit der ganzen Story an: Der Verein 20prozent e.V. wurde von einigen schon erfolgreichen Selbstständigen ins Leben gerufen, um der Vollkasko-Mentalität ein Ende zu setzen: Fast jeder 2. Deutsche kann sich eine selbstständige Tätigkeit vorstellen, aber am Ende bleiben statt Träumen und Taten doch nur Ausreden und Ängste übrig. Daher haben sich die Damen und Herren das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2020 die Selbstständigenquote in Deutschland auf – ihr ahnt es – 20 Prozent zu heben. (viel mehr zur Story bei Brand Eins, einer großartigen Zeitschrift)

Durch die Vernetzung von erfolgreichen und angehenden Unternehmern aller Couleur lassen sich so neue Synergien entwickeln, die Ängste abbauen, und die Taten näher greifen. Denn nur gemeinsam ist man wirklich stark.

Diese Stärke bewies sich mir heute in Hamburg: Die Ideenwerkstatt zeigt, dass mit ein wenig Kreativität und einer offenen Kommunikationskultur aus Spinnereien schnell konkrete Konzepte erwachsen können. So wurde neben Sessions zur Ideengenerierung auch das Abklopfen der Konzepte auf Wirtschaftlichkeit angeboten.

Ein weiterer Bonus war die Beratung zum eigenen Persönlichkeitsprofil, denn nicht jeder angehende Unternehmer strömt vor Enthusiasmus und Selbstsicherheit. Selbst wenn man ein gefestigtes Selbstbild, ein gesichertes Einkommen, ja vielleicht sogar ein (rundum) glückliches Leben hat, ist es doch schön, die eigenen Motivationen und Talente mit einem Experten zu betrachten.

Aber nun zur wichtigsten Frage: Habe ich denn nun die passende Idee aus der Werkstatt mitnehmen können? Ja, und wenn die Motivation nicht abreißt, werde ich die Idee auch bald in die Tat umsetzen.

Somit bleibt mir nur noch, mit einem großen Dankeschön an die Organisatoren zu enden.

Ich könnte noch wesentlich mehr schreiben, aber dazu bin ich zu müde. Den ganzen Tag mit verrückten und spannenden Ideen zu hantieren ist eben doch anstrengender als der 08/15 Tag in der Uni.

Ein neues Kapitel

October 7th, 2007  |  Published in Aus dem Leben des Björn

Ok, diese Webseite ist natürlich nicht alles, was sich in letzter Zeit in meinem Leben geändert hat:

Nachdem ich nun schon eine ganze Weile aus Indien zurück bin und mich auch wieder an das kühle Europäische Klima samt Küche, Menschen und Mentalität gewöhnt habe, steht nun das nächste Abenteuer an: Das Studium.

Ich habe das Glück, meinen schon seit mehr als 2 Jahren favorisierten Studiengang zu besuchen: Das Fach heißt “Digitale Medien” und befasst sich genau mit diesen. Neben dem Internet werde ich also auch in die Tiefen der 3D-Gestaltung, Dramaturgie und traditionellen Gestaltung einsteigen. Das ganze wird noch gewürzt mit einer kräftigen Prise Informatik und Mathematik und fertig ist mein Bachelor-Studiengang an der Uni Bremen.

Das besondere: Der Studiengang wird im Hochschulverbund angeboten, d.h. einige Module des Unterrichtsplans werden von anderen Hochschulen angeboten. In diesem Semester werde ich wohl neben der Uni nur an der Hochschule für Künste sein, aber im Laufe der Zeit auch sicherlich Kontakt zu den Studenten und Dozenten der Hochschule Bremen und Hochschule Bremerhaven haben.


Größere Kartenansicht

Der aufmerksame Leser merkt schnell, was los ist: Ich bin inzwischen also nach Bremen umgezogen. Genauer gesagt, nach Walle. Im schönen Westen von Bremen wohne ich in einer 2er-WG in einem Reihenhaus. Das tolle: Meine Mitbewohnerin Jana und ich haben sogar einen eigenen Garten. Auch wenn man den im Moment wenig als solchen bezeichnen kann. Aber wenn der Studienstress im nächsten Frühjahr und Sommer nicht überhand nimmt, lässt sich da sicherlich einiges machen.

Aber bis dahin gibt es erstmal wichtigeres: Die Vorkurse aus diesem Semester zum Beispiel. Den Mathematik-Vorkurs habe ich schon erfolgreich hinter mich gebracht, und nun steht der nächste Kurs auf dem Programm: “Prodädeutik: Wissenschaftliches Arbeiten”. Am Montag werde ich zunächst meine Mitstreiter aus dem Studiengang kennen lernen, und dann im Laufe der nächsten 2 Wochen in die Höhen und Tiefen des Lernen und Arbeiten für die Uni eingeführt. Schaun mer mal, wie das so geht…