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	<title>Björn Klose &#187; Aus dem Leben des Björn</title>
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		<title>Schlaflos in Bremen, diesmal ohne Fahrrad</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 07:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben des Björn]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder mitten in der Nacht, wieder in Bremen, Flughafen.
Alles schl&#228;ft, einsam wacht. Dieses mal ohne Fahrrad und nur mit meinem Trolly im Handgep&#228;ck.
Es ist Anfang Januar, das neue Jahr 2010 hat begonnen, und die vergangen Monate sind &#8211; sorry &#8211; wie im Flug vergangen.
Ich habe den ersten Teil meines Finland-Abenteuers hinter mir, und starte nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder mitten in der Nacht, wieder in Bremen, Flughafen.</p>
<p>Alles schl&#228;ft, einsam wacht. Dieses mal ohne Fahrrad und nur mit meinem Trolly im Handgep&#228;ck.</p>
<p>Es ist Anfang Januar, das neue Jahr 2010 hat begonnen, und die vergangen Monate sind &#8211; sorry &#8211; wie im Flug vergangen.</p>
<p>Ich habe den ersten Teil meines Finland-Abenteuers hinter mir, und starte nun in die zweite Staffel. Die Akteure werden sich ver&#228;ndern, der Spa&#223; bleibt aber sicher.</p>
<p>Bevor ich aber die kommenden Ziele f&#252;r 2010 ank&#252;ndige, hier ein kurzer R&#252;ckblick &#252;ber die vergangenen Monate:</p>
<p><strong>Wohnung</strong></p>
<p>Ich wohne im einem Studentenwohnheim, mittig zwischen Innenstadt und Campus gelegen. Wir nennen es Etappi, aber &#8220;Insel&#8221; beschreibt es aus meiner Sicht besser: neben einer Minderheit finnischer Studenten wohnten hier rund 30 Erasmus-Studenten, die BWL, Physiotherapie oder Tourismus studieren (wenn daf&#252;r Zeit bleibt). Von T&#252;rkei bis Niederlande, Spanien, Frankreich bis Polen und Russland sind die meisten Nationalit&#228;ten vertreten und dank einer sehr d&#228;mlichen Zimmerzuteilung fein s&#228;uberlich nach Nationalit&#228;ten getrennt in 2er-WGs untergebracht.</p>
<p>Wesentlicher Punkt um also andere Nationalit&#228;ten kennenzulernen, war somit der Unicampus oder der 6. Stock: auf dem Party-Floor mit 8 einzelnen Zimmern und geteilter K&#252;che wurde des &#246;fteren der K&#228;lte und Tristesse getrotzt und der kulturelle Austausch gef&#246;rdert.</p>
<p><strong>Menschen</strong></p>
<p>Ich selbst habe gleich in zweierlei Hinsicht Gl&#252;ck gehabt: quasi als Ausnahme der Regel ist mein Mitbewohner kein Deutscher, sondern Spanier. Und meine Studienkollegen nicht die anderen Erasmus-Leute, sondern echte finnische Studenten (und noch einige Chinesen).</p>
<p>Nachdem ich also nach kurzer Zeit den Finnisch-Kurs abgebrochen hatte, konnte ich in den letzten Monaten mein Spanisch wieder auffrischen, die Qualit&#228;ten des englischsprachigen Studienprogramms mit den Finnen auskosten und zus&#228;tzlich noch einige Einblicke in die chinesische Kultur gewinnen.</p>
<p>Naja, und einige Parties im Studentenwohnheim gabs nat&#252;rlich auch. Neben der Anpassung an einige spanische Lebensweisen (sp&#228;tes Abendessen, Wein und Cola als Mixgetr&#228;nk) kam nat&#252;rlich auch der regelm&#228;&#223;ige Besuch der Sauna direkt im Haus nicht zu kurz. Grunds&#228;tzlich ist es eine sehr intensive Erfahrung, quasi 24h von all diesen Studenten im Wohnheim umgeben zu sein, deren kulturelle Durchmischung f&#252;r manche &#220;berraschung gut ist.</p>
<p><strong>Studium</strong></p>
<p>Nat&#252;rlich kam auch das Studium selbst nicht zu kurz: In dieser Hinsicht bin ich sehr froh, mit den BWL-lastigen Inhalten noch einmal eine neue Richtung einzuschlagen, und freue mich &#252;ber die gruppenorientierte und selbstst&#228;ndige Arbeitsweise. Neben Marketing-Inhalten und einer Sensibilisierung f&#252;r Kulturelle Unterschiede war vor allem die Bearbeitung von sog. Case Studies, d.h. Unternehmensfallstudien eine gute Erfahrung, da hier in realit&#228;tsnahmen Umfeld Wissen angewandt und ausgebaut werden kann.</p>
<p><strong>Reisen</strong></p>
<p>Da Pori als Standort selbst recht wenig zu bieten hat (B&#228;ume soweit das Auge reicht, 2 Diskotheken, 1 Marktplatz), konnten wir die letzten Monate umso mehr f&#252;r Reisen nutzen. Dank Ryanair Sonderaktionen (1 Million Fl&#252;ge f&#252;r je 1 Euro, etc.) und den Schiffsrouten auf der Ostsee verbrachten wir einige Wochenenden in Stockholm, Riga, Tallinn und Helsinki. Diese Reiseerfahrungen haben in mir (neben den Kontakten im Alltag) das Selbstverst&#228;ndis als European Citizen geweckt und eine noch immer anhaltende Reiselust entflammt.</p>
<p><strong>Wetter</strong></p>
<p>Auch wenn dank der vergangenen Wochen Winter und Schnee in Deutschland auch wieder einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben, m&#246;chte ich nat&#252;rlich diesen Punkt in der Finnland-Erfahrung nicht aussparen: Ja, es ist kalt. Aber egal, das Fahrrad f&#228;hrt trotzdem. Und mit Schals, M&#252;tzen und vielen Kleidungsschichten lassen sich auch -20° aushalten.</p>
<p>Wichtiger zu erw&#228;hnen ist eher der Umstand, dass inzwischen die Tage immer k&#252;rzer geworden sind, d.h. teils nur zwischen (gef&#252;hlt) 12 Uhr Mittags und 3 Uhr am Nachmittag etwas Sonnenstrahlen einzufangen sind. Aber mit Vitamin-D-Tabletten, Bewegung und fr&#246;hlichen Mitbewohnern l&#228;sst sich dar&#252;ber gut hinwegsehen.</p>
<p><strong>2. Staffel</strong></p>
<p>Wenn ich nun ab morgen wieder in Finnland bin, wird sich einiges ver&#228;ndern: Die meisten Erasmus-Studenten kommen nicht wieder, da ihr Auslandssemester vorbei ist, lediglich die Spanische Familie (rund 10 Studentinnen und Studenten) kommt zur&#252;ck f&#252;r eine Fortsetzung. Mit insgesamt 7 neuen Erasmus-People wird die Neubesetzung ebenfalls anders.</p>
<p>Und sogar an der Location gibt es &#196;nderungen: der 5. und 6. Stock des Wohnheims werden renoviert, und die 8er WGs machen 2er Wohnungen platz, sodass in Zukunft kein zentraler Treffpunkt (und Ort zum Feiern und L&#228;rm machen) in Etappi mehr besteht.</p>
<p>Da mit dem ersten Semester auch das Sonder-Kurs-Programm f&#252;r die Erasmus-Leute vorbei ist, werden einige meiner Mitbewohner demn&#228;chst in unseren Studiengang wechseln, sodass sich dort neue Erfahrungen ergeben werden.</p>
<p>Und w&#228;hrend ich mein Spanisch-Sprechen nat&#252;rlich aufrecht halten will, werde ich auch versuchen, noch ein bisschen mehr in Kontakt mit der Chinese Connection zu bleiben. Denn ein paar Freunde in Shanghai k&#246;nnen ja auch nicht schaden, wenn mich das Asien-Fieber packt.</p>
<p><strong>Zukunft</strong></p>
<p>Ein wesentlicher Teil meines Tages in den kommenden Monaten wird aber neben den kulturellen Erfahrungen und Reisen vor allem einem gewidmet sein: der Beendigung meines Studiums durch den sog. Bachelor Report (die Abschlussarbeit) und gleichzeitig der Weiterf&#252;hrung der im 2. Studienjahr entwickelten Software-L&#246;sung. Hierf&#252;r habe ich in letzter Zeit viel Energie in Richtung Marktanalyse und Konzeptionierung gesteckt, sodass f&#252;r die Zukunft eine Selbstst&#228;ndigkeit mit dem Programm in Aussicht steht. Momentan steht hier aber noch mehr auf Papier als in Stein gemeisselt, sodass sich noch vieles ergeben wird. 2010 wird jedoch mein Unternehmer-Jahr, weshalb ich auch eine Bewerbung f&#252;r Master-Studieng&#228;nge zun&#228;chst aufgeschoben habe.</p>
<p>Sobald sich die Umst&#228;nde konkretisieren (und ich mal wieder mitten in der Nacht auf dem Bremer Flughafen gestrandet bin), werde ich den aktuellen Stand hier berichten.</p>
<p>Bis dahin noch einige Lektionen aus den letzten Monaten:</p>
<ul>
<li>Skype ist gro&#223;artig, um mit Eltern, Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben</li>
<li>Europa ist ein Dorf, in 12 Stunden ist man nahezu &#252;berall, dank EU und Schengen auch ohne Reisepass und Visum, und mit Ryanair, Zug oder Boot auch oft g&#252;nstiger als erwartet (niedrige Anspr&#252;che und flexible Zeiteinteilung vorausgesetzt)</li>
<li>L&#228;ndergrenzen sind vor allem eine mentale Barriere, kulturelle Unterschiede sind nur ein Problem, wenn man ihnen nicht offen gegen&#252;bersteht</li>
<li>Sprachenlernen im Realkontext mit Muttersprachlern ist super</li>
<li>Auslandssemester sind eine gro&#223;artige Erfahrung</li>
</ul>
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		<title>San Francisco &#8211; die Unis</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 14:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben des Björn]]></category>

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		<description><![CDATA[Stanford
Ich sitze unter einer Palme, die V&#246;gel zwitschern, die Sonne scheint. Eukalyptus, Hibiskus, Flamingos und alle m&#246;glichen exotischen Tiere (und Menschen) f&#252;llen das gigantische Gel&#228;nde, dass vom &#8220;Gentleman Farmer&#8221; Stanford in eine Universit&#228;t verwandelt wurde.
&#8220;Micro Climate&#8221; ist das Stichwort, dass daf&#252;r sorgt, dass innerhalb von wenigen Kilometern der Bay Area ein stark anderes Wetter herrscht. W&#228;hrend also die armen San Francisco [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Stanford</h4>
<p>Ich sitze unter einer Palme, die V&#246;gel zwitschern, die Sonne scheint. Eukalyptus, Hibiskus, Flamingos und alle m&#246;glichen exotischen Tiere (und Menschen) f&#252;llen das gigantische Gel&#228;nde, dass vom &#8220;Gentleman Farmer&#8221; Stanford in eine Universit&#228;t verwandelt wurde.</p>
<p>&#8220;Micro Climate&#8221; ist das Stichwort, dass daf&#252;r sorgt, dass innerhalb von wenigen Kilometern der Bay Area ein stark anderes Wetter herrscht. W&#228;hrend also die armen San Francisco Touristen frieren, lassen sich die Stanford-Studenten die Sonne auf den Bauch scheinen.</p>
<p>&#8220;Man gew&#246;hnt sich an den Gedanken, dass es die n&#228;chsten 6 Monate so bleibt&#8221; meint mein Gastgeber John, w&#228;hrend wir &#252;ber den Campus laufen. Er ist Dozent f&#252;r Produktdesign hier in Stanford, und hat nach dem Erlebnis des &#8220;Peter Prinzip&#8221; innerhalb der Bell Labs seine Fachrichtung gewechselt: So wurde aus dem Computer Scientist ein Produktdesign-Dozent.</p>
<p>W&#228;hrend ich gerade mit VPN-Konfigurationen, Warnhinweisen und anderen Sp&#228;&#223;en k&#228;mpfe, kann ich diesen Schritt absolut nachvollziehen.</p>
<p>Der Blick in sein B&#252;ro/Labor best&#228;tigte diese Erfahrung weiter: </p>
<p>&#8220;Es ist irgendwie schade, dass wir bei allen M&#246;glichkeiten des Computers die Wertsch&#228;tzung f&#252;r die Handwerkskunst verlieren&#8221;. </p>
<p>W&#228;hrend er mir seine Experimente mit goldenem Schnitt und geometrischen Tricks zeigt, die er mit Laserschnitt und Holzs&#228;ge fabriziert hat, wird deutlich, wie &#252;berzeugend solch tangible Artefakte die geistige Leistung der Schaffenden dokumentieren. Keines dieser &#8220;Spielzeuge&#8221; braucht eine Betriebsanleitung, zweit&#228;gige Schulung oder Support-Hotline.</p>
<p><em>Es funktioniert einfach.</em></p>
<p>Auf dem weiteren Weg &#252;ber den Campus treffen wir einen Ph.D.-Kandidaten und Kollegen, der gerade Holzschild und Schwert f&#252;r seinen Sohn bastelt (es ist Sonntag, f&#252;r so etwas muss die Zeit sein). Wir sprechen &#252;ber iPhone, Wii und seine Bekanntschaften mit Venture Kapitalisten &#252;ber die Kinderbetreuungsgruppe seines Sohnes. &#8220;Die Kinder von Ihm haben Spielzeug, bei dem ich selbst neidisch werde&#8221;. Von den 4 Autos, der Flugzeugsammlung und dem riesigen Haus mal ganz abgesehen.</p>
<p>Kein Wunder, ist doch Stanford der Geburtsort von Silicon Valley, Microsoft und Google. W&#228;hrend der Campus mit neuen Geb&#228;uden von Stiftern immer weiter expandiert, sind nat&#252;rlich auch die Immobilienpreise immer weiter in die H&#246;he geklettert. </p>
<p>W&#228;hrend viele von den IT-Innovationen reich wurden, genie&#223;en sicherlich alle das konstant gute Klima im Valley.</p>
<p>Interessanterweise scheint sich die Bev&#246;lkerung rund um die Bay recht gleichm&#228;&#223;ig verteilt zu haben, sodass auf dem flachen Land rund um das Wasser gebaut wurde. Von den 7 Millionen Bewohnern der Greater Bay Area sind daher nur rund 820 000 Menschen direkt in San Francisco angesiedelt.</p>
<p>Der Rest verteilt sich auf die vielen kleineren Ortschaften rundherum. Stanford sticht dabei aus meiner bisherigen Erfahrung in der Hinsicht heraus, dass es wie eine Art mediterrane Kleinstadt wirkt. Die sandsteinfarbenen Geb&#228;ude und das &#252;berwiegend gr&#252;ne Landschaftsbild des weitl&#228;ufigen Gebiets lassen die Frage aufkommen, ob die Studenten ihre Zeit nur in Vorlesungen und Labors verbringen, oder auch tats&#228;chlich in den Genuss des Klimas kommen.</p>
<p>Heute jedenfalls (am Memorial Day Wochenende) wirkt der Campus wie leergefegt, sodass au&#223;er den geparkten Fahrr&#228;dern, Golfbuggies und Sonnenschirmen kaum Bewohner dieser Mini-Stadt zu sehen sind.</p>
<p>Ein Grund mehr, die bleibenden M&#246;glichkeiten des Umfelds zu erleben: den Campus noch besser kennen lernen, die ausgiebe Kunstsammlung des Krankenhauses besichtigen. Und die angeblich eleganteste Shopping Mall der USA kennenlernen.</p>
<p><strong>Lektionen: </strong></p>
<p>1. Gesundheit ist keine Selbstverst&#228;ndlichkeit, und wie viele andere gute Umst&#228;nde nur in der Retrospektive wirklich wertgesch&#228;tzt</p>
<p>2.es gibt tats&#228;chlich echt viele Asiaten in der Bay Area, und auch die kaufen am Memorial Day kr&#228;ftig bei Burberry, Macy&#8217;s und Louis Viton ein.</p>
<p>3. Stanford ist echt ein Ort, an den man sich gew&#246;hnen k&#246;nnte</p>
<p> </p>
<h4>Berkeley</h4>
<p>In aller Fr&#252;h ging es dann am Dienstag aus dem Bett: Cornflakes, Sachen schnappen, und rund um die Bay nach oben rechts. Berkeley. Dank der guten Pendlerverbindung per Zug und U-Bahn war ich rechtzeitig zur Campus-Tour da, und folge unserer Gruppe quer &#252;ber das ebenfalls riesige Gel&#228;nde, das eingebettet in die Stadt Berkeley ist. Ebenfalls elegante Geb&#228;ude, viele Gr&#252;nfl&#228;chen und eine gute Athmosph&#228;re. Doch &#8220;Cal&#8221; hat den wesentlichen Unterschied, dass sie als staatliche Uni rund 30.000 Studenten &#8211; darunter weniger als 10 Prozent Ausl&#228;nder &#8211; aufweist.</p>
<p>Nach der Campustour hatte ich mich beim Mittagessen in der nahegelegenen Innenstadt mit den Aufnahmekriterien f&#252;r die Uni auseinandergesetzt: TOEFL, GRE, hoher GPA. Da bleibt noch einiges im Sommer f&#252;r mich zu tun.</p>
<p>Unbeirrt davon verbrachte ich den Nachmittag und Teile des Abends im Wesentlichen mit einem gro&#223;en Spaziergang durch Berkeley. Von den kulinarischen und kulturellen Optionen &#252;ber den weitl&#228;ufigen Campus bis hin zur Aussicht &#252;ber die Bay von Oben hat Berkeley bei mir einen noch besseren Gesamteindruck hinterlassen.</p>
<p>W&#228;hrend ich in Stanford oft an den &#8220;Bubble&#8221;-Effekt* der Jacobs University erinnert wurde, gef&#228;llt mir die Einbettung von Berkeley in das heterogene Kleinstadtbild sehr gut.</p>
<p>Im Abendlichen Gespr&#228;ch mit meinem Host Andrew &#252;ber Master-Studium, berufliche Perspektiven und mobiler Entwicklung f&#252;r iPhone und Co bin ich allerdings erneut auf die entscheidende Frage gekommen: Lohnt sich der Master tats&#228;chlich?</p>
<p>W&#228;hrend ich am Nachmittag im Gras auf dem Campus sa&#223;, kam mir &#246;fter der Gedanke &#8220;Kauf ich&#8221; (immerhin rund 18.000 USD pro Jahr), inzwischen bin ich jedoch wieder etwas bedenklich.</p>
<p>Aber noch ist genug Zeit, um diese Entscheidung zu f&#228;llen, sodass ich nun weiter zur Google I/O kann und mir in diesem Zuge die Vorz&#252;ge von Central SF und der Technik-Community rund um die Bay genauer ansehen kann.</p>
<p> </p>
<p>* der Bubble-Effekt ist die Idee einer gro&#223;en Blase, in der sich die jeweilige Uni befindet: Abgeschnitten von &#228;u&#223;eren Einfl&#252;ssen lebt man als Student in einer Art Parallel/Mini vielleicht sogar Scheinwelt.</p>
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		<title>Frisch aus der Ideenwerkstatt</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 20:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben des Björn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin gerade zur&#252;ck aus Hamburg. Dort hatte ich heute die (bisher) einmalige Chance, Innovation live zu erleben.
Der Verein 20prozent e.V. veranstaltete heute zum ersten Mal die sog. &#8220;Ideenwerkstatt&#8221;, einen Workshop in dem sich eine Gruppe von Menschen trifft, die bereit sind den Schritt zu tun &#8211; in die Selbstst&#228;ndigkeit.
Fangen wir also hier mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin gerade zur&#252;ck aus Hamburg. Dort hatte ich heute die (bisher) einmalige Chance, Innovation live zu erleben.</p>
<p>Der Verein <a href="http://www.20prozent.org/index.php">20prozent e.V.</a> veranstaltete <a href="http://openpr.de/news/171600/Hamburg-erfindet-Arbeit-neu-20prozent-e-V-startet-erste-Ideenwerkstatt-in-Hamburg.html">heute zum ersten Mal die sog. &#8220;Ideenwerkstatt&#8221;</a>, einen Workshop in dem sich eine Gruppe von Menschen trifft, die bereit sind den Schritt zu tun &#8211; in die Selbstst&#228;ndigkeit.</p>
<p>Fangen wir also hier mit der ganzen Story an: Der Verein <a href="http://www.20prozent.org/index.php?option=com_content&amp;task=blogcategory&amp;id=5&amp;Itemid=13">20prozent e.V.</a> wurde von einigen schon erfolgreichen Selbstst&#228;ndigen ins Leben gerufen, um der Vollkasko-Mentalit&#228;t ein Ende zu setzen: Fast jeder 2. Deutsche kann sich eine selbstst&#228;ndige T&#228;tigkeit vorstellen, aber am Ende bleiben statt Tr&#228;umen und Taten doch nur Ausreden und &#196;ngste &#252;brig. Daher haben sich die Damen und Herren das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2020 die Selbstst&#228;ndigenquote in Deutschland auf &#8211; ihr ahnt es &#8211; 20 Prozent zu heben. (<a href="http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2425&amp;MenuID=130&amp;MagID=91&amp;sid=su77101411656050808&amp;umenuid=1">viel mehr zur Story bei Brand Eins</a>, einer gro&#223;artigen Zeitschrift)</p>
<p>Durch die Vernetzung von erfolgreichen und angehenden Unternehmern aller Couleur lassen sich so neue Synergien entwickeln, die &#196;ngste abbauen, und die Taten n&#228;her greifen. Denn nur gemeinsam ist man wirklich stark.</p>
<p>Diese St&#228;rke bewies sich mir heute in Hamburg: Die Ideenwerkstatt zeigt, dass mit ein wenig Kreativit&#228;t und einer offenen Kommunikationskultur aus Spinnereien schnell konkrete Konzepte erwachsen k&#246;nnen. So wurde neben Sessions zur Ideengenerierung auch das Abklopfen der Konzepte auf Wirtschaftlichkeit angeboten.</p>
<p>Ein weiterer Bonus war die Beratung zum eigenen Pers&#246;nlichkeitsprofil, denn nicht jeder angehende Unternehmer str&#246;mt vor Enthusiasmus und Selbstsicherheit. Selbst wenn man ein gefestigtes Selbstbild, ein gesichertes Einkommen, ja vielleicht sogar ein (rundum) gl&#252;ckliches Leben hat, ist es doch sch&#246;n, die eigenen Motivationen und Talente mit einem Experten zu betrachten.</p>
<p>Aber nun zur wichtigsten Frage: Habe ich denn nun die passende Idee aus der Werkstatt mitnehmen k&#246;nnen? Ja, und wenn die Motivation nicht abrei&#223;t, werde ich die Idee auch bald in die Tat umsetzen.</p>
<p>Somit bleibt mir nur noch, mit einem gro&#223;en Dankesch&#246;n an die Organisatoren zu enden.</p>
<p>Ich k&#246;nnte noch wesentlich mehr schreiben, aber dazu bin ich zu m&#252;de. Den ganzen Tag mit verr&#252;ckten und spannenden Ideen zu hantieren ist eben doch anstrengender als der 08/15 Tag in der Uni.</p>
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		<title>Ein neues Kapitel</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 14:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ok, diese Webseite ist nat&#252;rlich nicht alles, was sich in letzter Zeit in meinem Leben ge&#228;ndert hat:
Nachdem ich nun schon eine ganze Weile aus Indien zur&#252;ck bin und mich auch wieder an das k&#252;hle Europ&#228;ische Klima samt K&#252;che, Menschen und Mentalit&#228;t gew&#246;hnt habe, steht nun das n&#228;chste Abenteuer an: Das Studium.
Ich habe das Gl&#252;ck, meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, diese Webseite ist nat&#252;rlich nicht alles, was sich in letzter Zeit in meinem Leben ge&#228;ndert hat:</p>
<p>Nachdem ich nun schon eine ganze Weile aus <a href="http://helpplus.de/indien/">Indien</a> zur&#252;ck bin und mich auch wieder an das k&#252;hle Europ&#228;ische Klima samt K&#252;che, Menschen und Mentalit&#228;t gew&#246;hnt habe, steht nun das n&#228;chste Abenteuer an: Das Studium.</p>
<p>Ich habe das Gl&#252;ck, meinen schon seit mehr als 2 Jahren favorisierten Studiengang zu besuchen: Das Fach hei&#223;t &#8220;Digitale Medien&#8221; und befasst sich genau mit diesen. Neben dem Internet werde ich also auch in die Tiefen der 3D-Gestaltung, Dramaturgie und traditionellen Gestaltung einsteigen. Das ganze wird noch gew&#252;rzt mit einer kr&#228;ftigen Prise Informatik und Mathematik und fertig ist <a href="http://www.dm-hb.de">mein Bachelor-Studiengang</a> an der <a href="http://www.uni-bremen.de">Uni Bremen</a>.</p>
<p>Das besondere: Der Studiengang wird im Hochschulverbund angeboten, d.h. einige Module des Unterrichtsplans werden von anderen Hochschulen angeboten. In diesem Semester werde ich wohl neben der Uni nur an der <a href="http://www.hfk-bremen.de/">Hochschule f&#252;r K&#252;nste</a> sein, aber im Laufe der Zeit auch sicherlich Kontakt zu den Studenten und Dozenten der <a href="http://www.hochschule-bremen.de/">Hochschule Bremen</a> und <a href="http://www.hochschule-bremerhaven.de/">Hochschule Bremerhaven</a> haben.</p>
<p><iframe marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Vegesacker+Stra%C3%9Fe+93,+28217+Walle,+Bremen&amp;sll=53.078735,8.81668&amp;sspn=0.000896,0.007038&amp;ie=UTF8&amp;ll=53.105671,8.788118&amp;spn=0.007163,0.056305&amp;z=14&amp;iwloc=addr&amp;om=1&amp;iwstate1=dir&amp;output=embed&amp;s=AARTsJrD2P61VUduyR3_W8mCbjGE_lhQpg" frameborder="0" height="350" scrolling="no" width="425"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Vegesacker+Stra%C3%9Fe+93,+28217+Walle,+Bremen&amp;sll=53.078735,8.81668&amp;sspn=0.000896,0.007038&amp;ie=UTF8&amp;ll=53.105671,8.788118&amp;spn=0.007163,0.056305&amp;z=14&amp;iwloc=addr&amp;om=1&amp;iwstate1=dir&amp;source=embed" style="color: rgb(0, 0, 255); text-align: left;">Gr&#246;&#223;ere Kartenansicht</a></small></p>
<p>Der aufmerksame Leser merkt schnell, was los ist: Ich bin inzwischen also nach Bremen umgezogen. Genauer gesagt, <a href="http://www.walle-aktuell.de/">nach Walle.</a> Im sch&#246;nen Westen von Bremen wohne ich in einer 2er-WG in einem Reihenhaus. Das tolle: Meine Mitbewohnerin Jana und ich haben sogar einen eigenen Garten. Auch wenn man den im Moment wenig als solchen bezeichnen kann. Aber wenn der Studienstress im n&#228;chsten Fr&#252;hjahr und Sommer nicht &#252;berhand nimmt, l&#228;sst sich da sicherlich einiges machen.</p>
<p>Aber bis dahin gibt es erstmal wichtigeres: Die Vorkurse aus diesem Semester zum Beispiel. Den Mathematik-Vorkurs habe ich schon erfolgreich hinter mich gebracht, und nun steht der n&#228;chste Kurs auf dem Programm: &#8220;Prod&#228;deutik: Wissenschaftliches Arbeiten&#8221;. Am Montag werde ich zun&#228;chst meine Mitstreiter aus dem Studiengang kennen lernen, und dann im Laufe der n&#228;chsten 2 Wochen in die H&#246;hen und Tiefen des Lernen und Arbeiten f&#252;r die Uni eingef&#252;hrt. Schaun mer mal, wie das so geht&#8230;</p>
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